Dies ist der Originalbericht von Ralli Art vom 04.07.2001
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2. Stiftlandtreffen in Neualbenreuth 2001 vom 29.06. bis 01.07.2001 |
04.07.2001 |
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Große Taten ziehen bekanntlich große
Ereignisse nach sich und so ging das Organisations-Team des 2.
Stiftlandtreffens kein Risiko ein und gab alles, um dieses Treffen zu
etwas ganz Besonderem zu machen.
Am Freitag um 6:30 morgens war abgesehen von 3
Fahrzeugen und einer großen, freien Fläche noch nichts zu sehen, was die
Dimensionen dieses Wochenendes hätte erahnen lassen können.
Um 10 Uhr dann der erste Berliner mit einem
Carisma DA0 und ein Lancer aus GM. Die Anfahrtskilometer dieser Fahrzeuge
ließen erahnen, dass der Ruf an alle MITSUBISHI-Fahrer auch bis in die
weiten Gefilde Deutschlands Gehör gefunden hatte.
Um 11:00 endlich die Gewissheit, dass dieses
Treffen eines der besonderen Art werden würde; ein Convoy von etwa 20
Fahrzeugen aus Österreich bahnte sich seinen Weg auf das Gelände und
füllte es mit Leben. Immer mehr MITSUBISHI-Fahrzeuge kamen an und ihre
Fahrer bezogen ihre Quartiere, entweder in den umliegenden Pensionen oder
direkt neben dem geliebten Fahrzeug.
Am Freitagabend standen gute 100 Fahrzeuge
verschiedenster Baureihen und in den atemberaubendsten Designs auf der
Wiese vor dem Gasthaus des Verpflegers Harald, der das Ausmaß dessen, was
an Arbeit auf ihn zukam allmählich realisierte. Allein der MITSUBISHI-Club
Berlin / Brandenburg war mit ca. 30 Fahrzeugen aus der Hauptstadt
angereist und hatte unter der Führung von Sven Geprecht sein Ziel
gefunden.
Bis Samstagmorgen waren es 160 Fahrzeuge
geworden und es gab keine Anzeichen dafür, dass der Zulauf sich verringern
würde. An der Startlinie zur Gaudirallye bildete sich eine endlose
Schlange von Colts, Lancer und Carisma- Modellen, Galant- und sogar
L300-Fahrzeugen aller Baujahre.
Hier galt es neben der Beantwortung von Fragen
auch sogenannte Sonderprüfungen zu meistern, die z. B. aus dem
traditionell bayrischen Baumstammsägen bestanden. Bei über 30° Temperatur
kein leichtes Unterfangen.
Am Abend folgte der Höhepunkt des 2.
Stiftlandtreffens. Thomas Ritter, Hauptorganisator und Vater dieser
Zusammenkunft, eröffnete die Versteigerung zu Gunsten der Jose Carreras
Stiftung, deren Vertreter sich vom Rahmen des Events sehr beeindruckt
zeigte. Am ende der Versteigerung stand fest, dass jeder den Sinn und
Zweck dieser Stiftung zur Heilung an Leukämie Erkrankter Mitmenschen
erkannt hatte.
Ein Betrag von DM 5101,04 konnte zu Gunsten
der Stiftung überreicht werden. Die Tatsache, dass dieses Ergebnis im
Nachhinein auf DM 5111,04 erhöht werden musste, weil ein Mitglied es sich
nicht nehmen ließ nach der Versteigerung nochmals zu spenden, zeigt das
soziale Engagement der teilnehmenden MITSUBISHI-Fans. Allein das
handsignierte Polo-Shirt von Jutta Kleinschmidt durchschlug die
Tausendermarke spielend.
Nach einem harmonischen Beisammensein, hieß es
am Sonntagmorgen für viele der weitangereisten Fahrerinnen und Fahrer dann
Abschied nehmen. Nach der Siegerehrung zum schönsten Fahrzeug und dem
weitesten Anreiseweg, der nur knapp die 1000 Kilometermarke verfehlte,
wurden die Zelte abgebrochen.
Es blieb der Eindruck eines sehr harmonischen
und informativen Treffens, dass sowohl in der Organisation als auch in der
Durchführung keine Wünsche offen ließ. Die endgültige Zahl von über 170
Mitsubishis und knapp 450 erschienenen Personen, zeigt, dass dieses 2.
Stiftlandtreffen alle Erwartungen übertroffen und die Messlatte für
zukünftige Treffen sehr hochgelegt hat.
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